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Bewerbung zum Bundesköniginnentag eingereicht

Gindorf, 22.06.2017.

Jetzt ist es offiziell, die Bruderschaft Gindorf bewirbt sich um die Ausrichtung des Bundesköniginnentages des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im Jahr 2021.

Im Rahmen einer Präsidiumssitzung des Bundes im Monheim überreichte Gindorf’s Brudermeister Robert Hoppe die offiziellen Bewerbungsunterlagen für den Bundesköniginnentag 2021 an den obersten Repräsentanten des Bundes, Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm-Salm. Im Beisein von Bundesschützenmeister Emil Vogt, Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs und Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck aus Oekoven erläuterte Hoppe den Präsidiumsmitgliedern die Gründe für die Bewerbung seiner Bruderschaft, die im Jahr 2021 ihr 350-jähriges Vereinsjubiläum feiert.

„Ob Gindorf tatsächlich den Zuschlag für die Ausrichtung des Bundesköniginnentages erhält, das erfahren wir“, so Hoppe „dann final im Frühjahr des kommenden Jahres.“

bkt2021 007Nach heutigem Zeitplan gibt der Hochmeister am Sonntag, 11. März 2018, im Rahmen der Bundesvertreterversammlung in Leverkusen bekannt, wer der Ausrichter des Bundesköniginnentages 2021 sein wird. Dieser Entscheidung vorausgegangen sind dann eingehende Beratungen des Bundespräsidiums und die Sichtung, beziehungsweise Bewertung aller bis Ende des Jahres eingegangenen Bewerbungsunterlagen für diese Bundesveranstaltung.

„Wir werden“, so Hoppe, „nach heutigem Sachstand gemeinsam mit unserem Bürgermeister bei dieser Veranstaltung dabei sein und sind schon heute sehr gespannt auf das Ergebnis“.

Nach der offiziellen Beauftragung durch die Jahreshauptversammlung der nutzte Gindorf’s Bruderschaftsvorstand um Brudermeister Robert Hoppe im Frühjahr die Gelegenheit, Bürgermeister Klaus Krützen die Eckpunkte einer möglichen Bewerbung für die Ausrichtung des Bundesköniginnentages 2021 vorzustellen. Der jährlich im Mai stattfindende Bundesköniginnentag ist nach dem Bundesschützenfest im September die größte Veranstaltung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS). „Der Königinnentag fand erstmals 1956 statt und sollte die Stellung der Frau in Bruderschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt rücken“, so Hoppe. „Dies war zu einer Zeit, in der die meisten Bruderschaften nur männliche Mitglieder aufwiesen, ein mutiger und richtungsweisender Schritt.

Heute ist der Bundesköniginnentag, so Gindorf‘s Brudermeister“ ein fröhliches zweitägiges Treffen von Schützenabordnungen mit deren Königspaaren aus den insgesamt mehr als 1300 Mitgliedsbruderschaften der sechs Diözesanverbände, Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn und Trier innerhalb des BHDS. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl des jeweils am Sonntag stattfindenden Festumzuges liegt zwischen 3500 und 4000 Schützen. Nicht hinter dem Berg hielten die Bruderschaftsverantwortlichen mit dem Organisations- und Vorbereitungspotential, das eine solche Veranstaltung mit sich bringt. Doch angesichts einer schon zum heutigen Sachstand sehr detailreichen Veranstaltungskonzeption der Gindorfer Schützen und der entsprechenden Unterstützung der Bundesorganisation war auch Bürgermeister Krützen schnell von der Idee begeistert, eine solche Veranstaltung erstmals auf Grevenbroicher Stadtgebiet auszurichten. „Ich bin fest überzeugt“, so Bürgermeister Krützen, „das eine solch imposante Schützenveranstaltung nicht nur zu Grevenbroich mit seinen 21 Schützen- und Heimatvereinen passt, sondern auch für das Schützenwesen in der Schloßstadt insgesamt einen positiven und initialen Akzent setzt.“ Rückblickend fasst Hoppe bereits die letzten Wochen und Monate der Vorüberlegungen zu einer möglichen Bewerbung sehr positiv zusammen: „Angesichts so weitreichender Umstrukturierungsprozesse wie wir sie derzeit in unseren Pfarrgemeinden und in unserer Stadt und Region erleben, brauchen wir hin und wieder auch einmal Visionen und Aufgaben, die uns fordern und unser Selbstbewusstsein stärken.“ Auf die Frage, wie es bis zum März 2018 weitergeht zählt Hoppe auf: „Gerade haben wir in einem Informationsabend, zu dem alle großen Ortsvereine und Gruppierungen eingeladen waren, unsere Vereine im Ort über den aktuellen Sachstand informiert. Weitere Infoveranstaltungen in der Region werden folgen.

Mit unserem Schützenfest im Juli starten wir dann einen Ideenwettbewerb zu einem möglichen Festabzeichen, an dem sich jedermann beteiligen kann.“ Und in der zweiten Jahreshälfte werden sich auch die ersten Arbeitsgruppen zusammensetzen, damit wir im Falle eines Falles, zeitnah nach der Bekanntgabe des Veranstaltungsortes loslegen können mit unseren Vorbereitungen. Ich freue mit unseren Schützen und vielen Gindorfer und Gustorfer Bürgerinnen und Bürger auf eine spannende Zeit.“

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