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Wichtige Information!

Sehr geehrte Damen und Herren,

2022 02 17 Wir sagen leider ab2zu Ihrer Information beiliegend eine gemeinsame Presseinformation des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften u(BHDS) und der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Gindorf zum Thema

"Absage des Bundesköniginnentages 2022 in Grevenbroich-Gindorf"

Für Rückfragen stehen Ihnen

  • Bundesschützenmeister Emil Vogt (Tel. 0214 – 66 922)
  • BHDS-Pressesprecher Rolf Nieborg (Tel 0172 - 910 45 95)
    und auch ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Robert Hoppe
Brudermeister
(0151 - 72103210)


Presseinformation 18. Februar 2022

Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS e.V.)

Absage des Bundesköniginnentages 2022 in Gindorf

Der aufgrund der Corona-Pandemie bereits um ein Jahr verschobene Bundesköniginnentag in Grevenbroich-Gindorf findet auch im Mai dieses Jahres nicht statt. Dies ist das Ergebnis eines intensiven Meinungsaustausches zwischen dem BHDS-Vorstand als Veranstalter und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Gindorf als Ausrichter des 66. Bundesköniginnentages.

„Wir haben uns die Entscheidung zur Absage dieses alljährlichen Treffens unserer Schützenköniginnen und deren Hofstaate mit zahlreichen Schützenabordnungen aus den sechs Diözesanverbänden unseres großen Bundes nicht einfach gemacht“, erklärt Bundesschützenmeister Emil Vogt. „Aber bei der Entscheidungsfindung galt es, das wirtschaftliche Risiko, das aktuell immer noch hohe gesundheitliche Risiko und das daraus abzuleitende Risiko der Teilnehmer-Akzeptanz abzuwägen.“

Brudermeister Robert Hoppe von den Gindorfer Sebastianus-Schützen ist traurig über diese nun endgültige Entscheidung. „Ich trage als Vorsitzender der ausrichtenden Bruderschaft diese Entscheidung vollumfänglich mit“, erklärt Hoppe. „Wir stehen als Ausrichter des Bundesköniginnentages letztlich in der Verpflichtung, für die Teilnehmer einer solchen Veranstaltung den Ablauf dieses zweitägigen Schützentreffens in Freude und Freundschaft zu organisieren. Dies wiederum bedarf hoher finanzieller Aufwendungen, unter anderem für Sicherheitsmaßnahmen, Hilfs- und Ordnungsdienste, Musikbands, Verpflegungs- und Zeltequipment, den großen Open-Air-Gottesdienst und den Festumzug. Alle diese Ausgaben summieren sich zu einem hohen fünfstelligen Betrag auf. Damit war der Punkt erreicht, an dem wir gemeinsam mit dem BHDS die Entscheidung treffen mussten, ob wir für dieses wirtschaftliche Risiko zur Gänze eintreten oder aber die Reißleine ziehen.“

Der solide erstellte BKT-Haushaltsplan beinhaltet neben den dezidiert aufgeschlüsselten Ausgaben eine ebenso klare Einnahmenseite, auf der sich Sponsor-Leistungen ebenso wiederfinden, wie Einnahmen aus dem Verkauf von Festabzeichen oder Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten für die Zeltveranstaltung. Allein schon der im Vorfeld aufgrund der Corona-Pandemie leider komplett weggebrochene Verkauf der bereits erstellten Festabzeichen beschert dem Ausrichter aktuell ein hohes vierstelliges Risiko.

Dazu kommt die verständliche Überlegung vieler älterer Schützenfreunde, die aufgrund des nach wie vor von Experten unterschiedlich bewerteten Gesundheitsrisikos, doch eher von einem diesjährigen BKT-Besuch absehen werden. „Auch hier fehlen dann plötzlich Einnahmen“, kalkuliert Robert Hoppe, „die das finanzielle Risiko eines Festhaltens an der Durchführung des Bundesköniginnentages massiv erhöhen. Diese Verantwortung kann der geschäftsführende Vorstand für unsere Bruderschaft nicht übernehmen.“

Diese Einschätzung teilen auch Bundesschützenmeister Emil Vogt, der komplette BHDS-Vorstand und die ebenfalls in die Entscheidungsfindung mit einbezogenen sechs Diözesanbundesmeister. Emil Vogt betont: „Natürlich sind wir uns alle bewusst, dass eine solche Entscheidung für viele sehr unpopulär ist. Doch es ist ein sehr großer Unterschied“, ob professionelle Unternehmer mit ihrem Unternehmensvermögen ein wirtschaftliches Risiko eingehen, oder ob das finanzielle Risiko allein bei ehrenamtlich tätigen Menschen liegt.“

„Das Stillschweigen insbesondere der Landes- und Bundespolitik in dieser Thematik“, ergänzt Robert Hoppe, „verstärkt natürlich unsere aktuelle Sorge in der von uns nun getroffenen Entscheidung nicht unerheblich. Die gesamtwirtschaftliche Situation auch unserer Schützenvereinigungen in unserem Bund ist nicht minderschwer wie die unserer karnevalistischen Brauchtumsfreunde. Wir alle können aber mit bloßen Absichtserklärungen der Politik und der Benennung von eventuellen Fördermitteln, die eigentlich eher dem Wiederaufleben des Vereinslebens dienen sollten, als der finanziellen Entschädigung von Veranstaltungsausfällen und die dann auch noch in der Entschädigungssumme gedeckelt sind, wenig anfangen.

Der Grevenbroicher Bürgermeister Klaus Krützen betont: „Die Enttäuschung bei allen Beteiligten und Gästen ist groß. Wir hätten uns sehr gefreut, wenn die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Gindorf am 21./22. Mai 2022 den 66. Bundesköniginnentag hätte ausrichten können. 2021 feierte die Bruderschaft Gindorf ihr 350-jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum hätten wir mit der Ausrichtung des Bundesköniginnentags, wenn auch etwas verspätet, krönen können. Aber die vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften als Veranstalter und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Gindorf als Ausrichter gemeinsam getroffene Entscheidung, den Königinnentag unter den gegebenen Umständen nicht durchzuführen, hat meine vollste Unterstützung.
Das gesundheitliche Risiko ist nach wie vor groß. Hinzu kommt die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalausfalls, das niemandem zugemutet werden kann. Dem gemeinsamen Appell von Herrn Vogt und Herrn Hoppe, eines der vielen Impfangebote wahrzunehmen, schließe ich mich gern an. Denn um die Pandemie dauerhaft in den Griff zu bekommen und zukünftige Veranstaltungen und Festivitäten wieder in vollen Zügen genießen zu können ist es notwendig, dass sich alle vollständig impfen lassen.“

 

 


Herzlich Willkommen – zu Gast bei Freunden
Bundesköniginnentag wird verschoben auf 2022

Wir begrüßen Euch alle auf der offiziellen Internetpräsenz zum Königinnentag des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (BHDS) bei der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Gindorf 1671 e.V. in der Stadt Grevenbroich.
Der aktuellen Coronapandemie geschuldet haben der BHDS-Bundesvorstand und wir als ausrichtende Bruderschaft seit dem Jahreswechsel nach Möglichkeiten gesucht, damit dieses schöne und traditionsreiche Fest der Begegnung nicht ersatzlos gestrichen werden muss.

hopp vogt 2020Nach vielen Gesprächen und einer Mitgliederbefragung in unserer Bruderschaft haben wir dem BHDS unsere große Bereitschaft signalisiert, dass wir auch für das Jahr 2022 bereit sind, den BKT auszurichten.
Jetzt hat das Präsidium des Bundes dieses Initiative aufgenommen und uns offiziell mit der Ausrichtung unseres Bundesköniginnentages in Gindorf am 21. und 22. Mai 2022 beauftragt. Bundesschützenmeister Emil Vogt (rechts) und Robert Hoppe als Vorsitzender der Bruderschaft Gindorf (links) informiert nun gemeinsam die vielen Schützen und Schützenfrauen im BHDS.
(Die Aufnahme stammt übrigens von Anfang 2020)

Wir alle glauben, dass die Verschiebung dieser Veranstaltung aus Gründen der Vernunft und auch angesichts des derzeit immer noch grassierenden Coronavirus die einzig vertretbare Alternative ist.

Wir wissen auch nicht, wie sich die Gesamtlage in Bezug auf die Durchführung von Festen und Veranstaltungen in den kommenden Monaten entwickelt. Und wir möchten auch nicht mit anderen Festen im Jahr in Konkurrenz treten. Daher kam für uns nur die Verschiebung ins kommende Jahr in Frage. Wir hoffen hier sehr auf Euer aller Verständnis.

Jetzt starten wir durch und steigen in die Um- und Neuplanungen für 2022 ein.
Hier halten wir Euch in den nächsten Monaten auf dem Laufenden und informieren Euch über den jeweils aktuellen Planungsstand.

Pressetext: Verschiebung des Bundesköniginnentages 2021 in Gindorf nach 2022 ist perfekt

 


Die Gindorfer Sebastianer erhielten am 11.03.2018 in Leverkusen den Zuschlag für ein Großereignis des BHDS.
Im Mai 2021 werden bis zu 4000 Schützen im 2000-Seelen-Dorf erwartet.

Als Hochmeister Emanuel Prinz zu Salm Salmam 11.3.2018 bei der Bundesvertreterversammlung das gut gehütete Geheimnis lüftete, brach Jubel unter den Gindorfer Schützen aus. Denn jetzt steht fest: Die kleine Bruderschaft darf 2021 den Königinnentag des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausrichten. Eine gewaltige Aufgabe für die im Jahr 1671 gegründete Gemeinschaft. ,,Aber dafür machen wir uns nicht bange”, sagt Brudermeister Robert Hoppe zuversichtlich, Denn die Gindorfer sind gut gerüstet.

Was ist der Bundesköniginnentag?

Der jährlich im Mai stattfindende Bundesköniginnentag ist nach dem Bundesschützenfest im September die größte Veranstaltung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS).
Dieser besondere Ehrentag für die Frauen fand erstmals 1956 statt und sollte die Stellung der Frau in Bruder-schaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt rücken. Dies war zu einer Zeit, in der die meisten Bruderschaften nur männliche Mitglieder aufwiesen, ein mutiger und richtungsweisender Schritt. Heute ist der Bundesköniginnentag ein fröhliches zweitägiges Treffen von Schützenabordnungen mit deren Königspaaren aus den insgesamt mehr als 1300 Mitgliedsbruderschaften der sechs Diözesanverbände, Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn und Trier innerhalb des BHDS.
Highlights dieses Schützentreffens sind am Samstag

  • ein Bürgermeisterempfang für die Ehrengäste
  • ein feierliches Totengedenken mit Kranzniederlegung und
  • ein anschließender großer Festabend aller angereisten Gäste, der Diözesan- und Bundesmajestäten, sowie des Bundespräsidiums gemeinsam mit den heimischen Schützen und Schützenfreunden aus dem Ort und der Region in einem Festzelt.
bkt2021 003
B.U.: Unser Königspaar 2018, Frank Glaser und Petra Breuer, hat beim Bundesköniginnentag im Mai 2018 in
Delbrück-Westenholz bereits kräftig mit Flyern und Info-Banner auf unseren BKT im Jahr 2021 hingewiesen.

 

Der Sonntag beginnt in der Regel

  • um 10 Uhr mit einem prächtigen Einzug mehrerer hundert Fahnen- und Standartenträger und einem anschließenden feierlichen Open-Air-Gottesdienst aller angereisten Gäste und der heimischen Schützen aus dem Ort, der Stadt und der Region.
  • Gegen Mittag beginnt dann der Höhepunkt des Festwochenendes, der rund 2,5 Kilometer lange Festzug aller angereisten Schützen durch den Ort mit hunderten von Königspaaren mit großem Königssilber, prachtvollen Kleidern und wunderschön anzuschauender Hofstaaten, begleitet von rund 25 Musikkapellen und Schützenabordnungen aus allen Diözesen unseres Bundes. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl dieser Festumzüge liegt zwischen 3500 und 4000 Schützen.
  • Nach einem Vorbeimarsch an einer Ehrentribüne mit den Diözesan- und Bundesmajestäten mündet der Festzug schließlich in ein grenzübergreifendes Schützentreffen in schützenüblicher Festtagsfreude, bevor dann ab dem frühen Nachmittag die angereisten Schützenabordnungen wieder ihre Heimreise antreten.

 

 

 

 

Ihr Weg zum Bundesköniginnentag...

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung von...